3.
April

Wunsch und Wirklichkeit

Die meisten Kunden, die sich bei mir melden, äußern zunächst einmal Wünsche: 10 Kilo abnehmen, ein wohl definiertes Sixpack, mehr Ausdauer oder eine Figur, wie das Cover-Model der September-Ausgabe des einschlägigen Frauenmagazins, werden dabei nicht selten genannt. Doch wie schaffen wir das? Aus dem Wünschen müssen Ziele werden, und zwar Ziele, die wir auch erreichen können! Realistische Vorstellungen müssen her, dies ist nicht nur im Sport oder in der Ernährung so und ist der erste Baustein für den Erfolg.

Nehmen wir mal das Laufen als Beispiel. Niemand kann vom Laufanfänger in 6 Wochen zum Marathonläufer werden. Ok, es gibt immer wieder Berichte von Leuten die aus dem Stand Marathon gelaufen sind. Der Trainer ist ein Laufexperte und der Aspirant hatte vor drei Wochen noch 10 Kilo mehr auf den Rippen. Er lief, oder eher ging, die 42 Kilometer in einer nicht nennenswerten Zeit. Immerhin! Aber zu welchem Preis? Ging es Ihm hinterher gut? Was machen seine Knie eine Woche nach dem Wettbewerb?  Hat es Ihm tatsächlich Spaß gemacht und ist sein Wunsch erfüllt?

Ein blutiger Laufanfänger sollte doch erst einmal gesund Laufen lernen, sein Wunsch einen Marathon zu laufen vielleicht etwas unterorden und ein für Ihn erreichbares Ziel anvisieren. Dabei ist es nicht unerheblich, die hoch gesteckten Ziele gemeinsam mit einem erfahrenen Trainer in Teilziele zu formen und niederzuschreiben.

In 4 Wochen eine dreiviertel Stunde am Stück locker Joggen? Ok! In 6 Monaten 10 Kilometer in einer Stunde laufen? OK! In einem Jahr Halbmarathon? Ok.  In zwei Jahren Marathon? Bestens!

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