Archiv für die Kategorie ‘Übungen’

27.
August

Squats, oder: Die Kniebeuge!

Eine für mich grundlegende Übung beim Krafttraining ist die Kniebeuge, oder auch Squats genannt. Hierbei wird ein sehr großer Teil der Muskulatur des Körpers beansprucht, insbesondere die Oberschenkelmuskulatur und die Gesäßmuskeln, aber auch die Rückenmuskulatur, die Rumpfmuskulatur sowie die Waden sind bei der Übung stark beteiligt. Kniebeugen tragen damit zu einem hohen Maß am Muskelwachstum bei und eigent sich hervorragend zur Stabilisierung der Kniegelenke.

Für die Kniebeuge gibt es viele Möglichkeiten der Variation, z.B. mit oder ohne Hantel, tiefe oder hohe Ausführung, enger oder weiter Stand. Ich möchte mich bei meiner Beschreibung aber auf die Kniebeugen ohne Zusatzgewicht konzentrieren. Zum Einen kann diese Variante der Kniebeuge nahezu jeder Sportler durchführen, zum Anderen kann man die Übung wirklich überall rasch absolvieren, egal ob man zu Hause, im Fitnessstudio, oder im Hotelzimmer gerade ein paar Minuten Zeit für ein Workout hat.

Nun zur korrekten Ausführung: Man steht gerade, der Körperschwerpunkt ruht auf dem kompletten Fuß. Die Füße sollen schulterbreit zueinander gestellt sein, dabei den Blick immer geradeaus richten. Mein Tipp ist, sich einen Punkt knapp oberhalb des Kopfes zu suchen, den man während der Durchführung anvisiert. So bleibt der Körper unter Spannung und der Rücken gerade, was besonders wichtig ist, um Verletzungen zu vermeiden.
Während der Abwärtsbewegung werden die Bauchmuskeln angespannt, die Arme entweder nach vorn ausgestreckt, oder die Hände hinter die Ohren gehalten. Die Abwärtsbewegung wird mit dem Gesäß begonnen, indem man es möglichst weit nach hinten positioniert. Nun senkt man den Körper soweit ab, bis die Oberschenkel parallel zum Boden ausgerichtet sind. Anschließend führt man den Körper wieder in die Ausgangsposition zurück.
Um dabei die Kniegelenke nicht zu hoch zu belasten, sollte das Gesäß nie tiefer als die Knie gesenkt werden.

Wenn Ihr diese Übung konsenquent in Euren Trainingsplan einbaut, werdet Ihr schnell den positiven Effekt auf die Kraft, aber auch die Ausdauer bemerken. Zudem sind Eure Beine damit auch für andere Belastungen, beispielsweise beim Radfahren, Tennis oder Squash bestens vorbereitet. Ich empfehle zudem die Übung für einen maximalen Effekt so langsam wie möglich durchzuführen. Denn nicht die Anzahl der Wiederholungen zählt, sondern die Zeit, die sich der Muskel unter Spannung befindet.

 
4.
Juni

T-Liegestütz mit Kurzhanteln

Eine meiner Lieblingsübungen im Kraftrainingsbereich sind derzeit T-Liegestütz mit Kurzhanteln. Diese Übung ist ideal, um mit einer komplexen Einheit den Oberkörper zu trainieren. Dabei kommen insbesondere die Brust, die Schultern, der Trizeps, sowie der gesamte Rumpf zum Einsatz.

Dabei geht man in den Liegestütz und stützt dabei die Hände auf zwei schulterbreit auseinander liegende Kurzhanteln. Nun absolviert man einen Liegestütz. Während der Aufwärtsbewegung hebt man einen Arm und zieht die Hantel oberhalb der Schulter gerade nach oben, so dass der Körper wie ein T gestreckt ist. Dann kommt man langsam zurück in die Ausgangsposition und wiederholt die Bewegungmit der anderen Seite. Ich empfehle die Übungen gerne Fortgeschrittenen, aber auch Einsteiger können nach einiger Zeit die Übung absolvieren, wenn genug Kraft vorhanden ist und die Koordination erlernt wurde. Ich wünsche Euch viel Spaß beim ausprobieren!