Mit ‘Training’ getaggte Artikel

21.
August

Urlaubszeit ist Urlaubszeit!

Ich komme gerade von meinen Sommer-Reisen zurück: Türkei, Kroatien, Polen, wunderbar! Ich bin in allen drei Ländern gelaufen, was ich an jedem neuen Ort mache an den ich komme. Man kann so das Land, die Region und die Leute auf eine ganz andere Art betrachten, als man es als Urlauber gewohnt ist.

Doch Urlaubszeit ist vor allem Erholungszeit und die soll vor allem genossen werden. Sport steht hinten an, entspannt in der Sonne liegen, spannende Bücher lesen und Abends leckere Cocktails trinken geht vor! Doch wenn man dann wieder zu Hause ankommt, soll es am besten gleich wieder wie gewohnt mit dem Workout weitergehen. Besser ist es aber, den Körper langsam wieder an das Fitnessprogramm heranzuführen. Reisen beanspruchen den Körper mehr, als man vielleicht direkt nach der Ankunft zu Hause merkt. Nach etwa zwei Wochen Strandurlaub ist es normal, dass Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit ein wenig abgenommen haben. Als Faustregel kann man annehmen, dass das Fitness-Level von vor dem Urlaub nach ungefähr der doppelten Zeit der Pause wieder erreicht ist. Wer zwei Wochen im Urlaub war, sollte sich etwa vier Wochen Zeit nehmen, um sein altes Trainings-Niveau zu erreichen. Ich empfehle die Gewichte beim Krafttraining zu reduzieren, weniger Wiederholungen zu absolvieren und den Umfang des Ausdauerprogramms zu mindern. Beginnt man die ersten Tage nach dem Urlaub mit lockerem Training, so kann man rasche Übermüdung verhindern.

Wer allerdings nach der arbeitsfreien Zeit etwas schneller wieder loslegen will, der sollte nicht den ganzen Tag faul in der Sonne liegen. Mit etwas Aktivität im Urlaub ist man dafür gut vorbereitet. Lockere Läufchen an der Hafen-Promenande, Spaziergänge am Strand oder Radtouren in der Natur sind perfekt, um das Fitness-Niveau zu halten. Doch bei allem Ehrgeiz immer daran denken: Urlaubszeit ist Urlaubszeit!

 
23.
April

Training nach Krankheit???

Wie man sehen, oder besser nicht sehen kann, hat es mich ordentlich erwischt und in meinem täglich-blog-Vorhaben carsten-klinkert.de klafft schon zu Beginn eine ordentlich Lücke: Krankheit ist die Ursache, und zwar kein kleiner Schnupfen sondern das volle Programm inklusive langer Antibiotikum-Einnahme. Tagelanges Liegen und das Gefühl überhaupt nicht fit zu sein bestimmte die letzten Wochen. Es ist sogar so, dass ich nun, nachdem die Krankheit abgeklungen ist, immer noch das Gefühl habe, dass ich nicht 100%ig leistungsfähig bin. Nach meiner Tätigkeit im Büro komme ich nach Hause und schlafe gute zwei Stunden tief durch. Das habe ich noch nie gehabt!

Jetzt stellt sich mir die Frage, wie wieder mit dem Training beginnen, wenn man wirklich lange krank war? Wieviel Belastung verträgt man? Soll ich schon wieder mit dem Laufen beginnen, oder ist die Immunabwehr noch zu geschwächt um ein Läufchen zu vertragen? Soll ich gleich wieder zu meinem alten Trainingsplan zurückkehren und alles wird wie vorher?

Nein, meine erste Erkenntnis, nachdem ich mich im langen Treppenhaus im Büro getestet habe und mit einem Herzschlag bis unter das Kinn oben angekommen bin, ist Folgende: Nach langer oder schwerer Erkrankung inkl. intensiver Medikamenteneinnahme kann man den gewohnten Trainingsablauf erst einmal vergessen! Langsam wieder anfangen ist die Devise, hier geht man am besten mit Vernunft an die Sache ran. Erst einmal muss das Immunsystem wieder in Top-Form sein. Insbesondere nach langer Antibiotika-Kur sollte man dem Körper noch einige Zeit Ruhe gönnen. Also nach der letzten eingenommenen Pille ruhig noch einige Tage, besser eine Woche, Pause machen. Dann darf man langsam, mit nicht zu viel Ehrgeiz ins Training einsteigen und sollte dabei auf sein Gefühl achten. Ist man zu sehr angestrengt, heißt es aufhören! Gerade zu Beginn reicht es vollkommen aus eine halbe Stunde locker zu traben, eine Stunde ohne Belastung Rad zu fahren, oder zu walken. Weniger ist hier mehr. Beim Krafttraining ist ebenfalls ein langsamer Start zu bevorzugen. Eine halbe Stunde nach lockerem Aufwärmen mit deutlich weniger Intensität und Belastung ist ein guter Einstieg. Sportlern, die auf ein Split-Training setzen, empfehle ich einmal bewusst einige Wochen auf ein lockeres Ganzkörper-Training umzusteigen, bis Sie sich wieder voll belastbar und fit fühlen.

Erst wenn einem auch im Kopf die zurückliegende Krankheit nicht mehr belastet und sie einem nicht nach jedem Trainingsversuch durch das Gefühl hoher Erschöpfung ins Gedächtnis zurück gerufen wird, dann ist man fit genug für einen neuen intensiven Trainingsplan. Denn nichts ist ärgerlicher, als durch den eigenen früh wieder einsetzenden Ehrgeiz erneut ein paar Wochen pausieren zu müssen. Für mich heißt das i Klartext: Morgen erstmal 30 Minuten locker Traben!

 
4.
April

Kaffee?!

Ich bekenne mich hier mal als absolut leidenschaftlicher Kaffeetrinker. Das Trinken von Kaffee hat schon wärend der Ferienjobs begleitend zum Abitur angefangen, wurde wärend des Studiums weiter ausgebaut und im Büro nahm es dann ungeahnte Ausmaße an. Ich trinke meist schon Morgens einen Kaffee oder Cappuccino, zum Teil auf dem Weg zur Arbeit, spätestens aber wenn ich dort gerade meinen Laptop hochfahre. Irgendwann habe ich mich dann gefragt, ob das schwarze Gebräu Auswirkungen auf mein Training hat. Irgendwelche Einflüsse, Positive oder Negative, zumal ich gerne noch eine kurze Zeit vor dem Lauftraining eine Tasse zu mir nehme.

Nun, es wird immer wieder berichtet, dass Kaffee, bzw. das darin enthaltene Koffein, die körperliche Leistungsfähigkeit verbessert. Einige Studien besagen, dass bei Ausdauersportarten die Erschöpfung spürbar später eintritt. Untersuchungen zeigen, dass etwa 3 bis 6 mg Koffein pro Kilogramm Körpergewicht als Dosis für eine optimale Steigerung der Ausdauerleistungsfähigkeit ausreicht. Dem Zugrunde liegt die Annahme, dass Koffein in den Muskelzellen die Aktivierung von Kalzium beeinflusst. Dies könnte die Muskelkontraktion und Ausdauer erhöhen, die Signalübertragung der Nervenzellen auf dem Muskel verbessern und so die Maximalkraft steigern. Möglicherweise steigert Koffein zudem die Konzentrationsfähigkeit und verringert die Müdigkeit. Dies kann so das Leistungsvermögen insgesamt steigern. Darüber hinaus wird Kaffee auch nachgesagt, dass er die Fettverbrennung ankurbelt, na dann!

Doch nicht alle Meinungen sind nur Positiv. Koffein vor dem Sport genossen kann das Herz ebenso negativ beeinflussen. Wissenschaftler fanden heraus, dass die Herzdurchblutung bei sportlicher Belastung durch den vorherigen Genuss von Kaffee eher verschlechtert wird, als dass sie sich verbessert. Dies wird bei Sport in höheren Regionen, wie es beim Bergsteigen, Wandern oder Skifahren vorkommt noch verstärkt. Dabei sind zwei Tassen Kaffee, etwa 200 mg Koffein, laut einer Studie schon zu viel.

Eine eindeutige Empfehlung dazu ist also schwer zu formulieren und trifft nicht auf Jedermann zu. Ich halte es wie mit vielen Dingen, ich höre auf mein Gefühl. Eine kleine Tasse Kaffee oder einen Milchkaffee habe ich selten wärend eines anschließenden Laufs bemerkt. Zudem denke ich häufig an die besten Momente wärend der harten Bike-Touren am Garda-See zurück. Dies sind häufig die kurzen Stopps in einem kleinen Dorf oder an einer Bergstation, die ich zur Erholung gemeinsam mit meinem Trainingspartner bei einem perfekt zubereiteten Cappuccino in der Sonne verbracht habe, bevor wir uns zum nächsten Anstieg in den Sattel geschwungen haben.

 
2.
April

Einfach mal loslegen!

Hallo zusammen,

dies ist mein erster Blog und ich bin mal gespannt, was hier alles zusammenkommt. So ein Einstand habe ich mir etwas schwierig vorgestellt, doch einfach mal loslegen, ist die beste Vorgehensweise.

Ähnlich wird es vielen gehen, die sich das erste Mal mit Ihrer Fitness auseinandersetzen. Einfach mal loslegen! Viele von Euch, auch ich, sind mit dem Entschluss etwas für die Figur, die Ausdauer oder das Wohlbefinden zu tun, ins nächstgelegene Fitnessstudio gelaufen und haben einfach mal losgelegt. Sicher, einen Trainingsplan bekommen die meisten zu Beginn, aber das wirkliche Wissen, die Fakten und die “Softskills” zum erfolgreichen Training werden meist nicht vermittelt.

So kann es Euch auch ergangen sein, als Ihr mit dem Joggen einfach mal losgelegt habt. Natürlich, gut fühlt es sich an, auch noch nach der dritten Woche. Aber warum brennt die Lunge immer noch so? Warum klopft nach der letzten Runde um den See das Herz bis zwischen die Ohren und Ihr könnt kaum noch atmen?

Einfach mal loslegen, das ist sicher das Beste, was Ihr machen könnt. Aktiv sein ist besser, als sich nicht zu bewegen. Um dabei Erfolg zu haben, kontinuierlich, langfristig und mit Spaß, ist Eines ganz wichtig: Ein erreichbares Ziel, auf das Ihr Euch konzentrieren könnt!